Baunataler Brandschützer absolvieren Fahrsicherheitstraining

Am Samstag den 20.11.2010 nahmen die Kameraden Stefan Hempel und Philipp Wagner (beide Grossenritte), sowie die Kameraden Christian Lachmann und Thorsten Fißler (beide Altenbauna), an einem Fahrsicherheitstraining der Hessischen Landesfeuerwehrschule, auf dem Fahrsicherheitszentrum des ADAC in Gründau teil.

Am frühen Morgen machten sich die Kameraden mit einem Löschgruppenfahrzeug auf den Weg in das Südhessische Gründau. Im Fahrsicherheitszentrum in Gründau angekommen, wurden alle Teilnehmer durch das Betreuerteam des ADAC begrüßt. An diesem Fahrsicherheitstraining nahmen Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren aus ganz Hessen teil. Nach einem kurzen Meeting über die mitgebrachten Fahrzeuge ging es auch schon los. Als erste Aufgabe musste ein Parcours bewältigt werden der eine Altstadt simuliert hat. Ziel der Aufgabe war es das Einsatzfahrzeug durch diesen Parcours zu lenken ohne einen Verkehrsleitkegel zu überfahren. Im Anschluss wurde das Rückwärtsfahren mit einem Sicherungsposten geübt. Nach dieser Übung mussten wir zeigen wie gut wir mit einem Einsatzfahrzeug einparken können, in verschieden Variationen.

Nach einem kleinen Mittagessen wurde es spannender. Bremsmanöver standen auf dem Programm. Jeder einzelne Kraftfahrer musste mit einem Verkehrsleitkegel die Stelle markieren wo er meint das sein Einsatzfahrzeug zum stehen kommt. Dabei war es wichtig zu bedenken, dass manche Einsatzfahrzeuge keine elektronischen „Sicherheitshelfer“ wie ABS besitzen. Die Einsatzfahrzeuge wurden auf 50 km/h beschleunigt und an einem bestimmten Punkt abrupt mit einer Vollbremsung gebremst. Dieselbe Übung wurde dann auf Schneeglatter Fahrbahn wiederholt. Im Anschluss wurde das Fahrverhalten der Fahrzeuge auf glatter Fahrbahn bergab getestet. Nur wenige Feuerwehrfahrzeuge brachen mit dem Heck aus. Zum Abschluss wurden Ausweichmanöver auf glatter Fahrbahn ausprobiert.

Die Fahrzeuge wurden auf 30 km/h beschleunigt dann tauchte plötzlich ein Hindernis auf, das durch eine Wasserwand dargestellt wurde. Ziel der Übung war es dem Hindernis auszuweichen und so schnell wie möglich zum stehen zu kommen. Für die vier Kameraden war es eine schöne Erfahrung das Einsatzfahrzeug in extremen Situationen bewegen zu dürfen. Gerade in dieser Jahreszeit bei Schnee- und Eis ist es wichtig das Einsatzfahrzeug sicher zu führen, um keinen anderen Verkehrsteilnehmer zu gefährden.