Hessische Feuerwehrleistungsübung

 

Bericht 1:

Sonntagnachmittag Feuerwehrfahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht stehen auf dem Parkplatz am Parkstadion, was ist passiert fragt sich manch vorbeifahrender Autofahrer und vorbeigehender Spaziergänger. 30 Brandschützer aus allen Stadtteilen üben dort derzeit für die am 13. Mai in der ehemaligen Pommernkaserne in Wolfhagen stattfindenden Feuerwehr – Leistungsübungen. Hauptbestandteil ist eine Löschübung, hierbei gilt es ein Feuer in einem in Leichtbauart erstelltem zweigeschossigen Einfamilienhaus zu „bekämpfen“. In der im Erdgeschoss gelegenen Wohnung ist ein Brand ausgebrochen, im Wohnzimmer befindet sich eine bewusstlose Person. Aufgabe der Brandschützer nun: Menschenrettung und Brandbekämpfung, für die Durchführung der Löschübung hat die Gruppe maximal 7,5 Minuten Zeit. Über den genauen Ablauf der Übung folgt ein Bericht in der nächsten BN.

„Ausbilder“ Norbert Faust (in der Bildmitte) erklärt den Kameraden den Ablauf der Übung.

Die Mannschaft der Wehr Großenritte mit den Kameraden Phillip Wagner, Stefan Hempel, Sascha Kümper, Maximilan Siebert, Daniel Icke, Jonas Hänel, Dennis Bachmann, Mario Baumann und Manuel Leja

 

Bericht 2:

Im Bild die zweite Gruppe die an den Hessischen Feuerwehrleistungsübungen teilnimmt mit den Kameraden Sven Kilian, Sabrina Rämisch, Donimik Krug, Kathrin Faust, Natalie Zahn, Jan Rämisch, Alexander Sul, Karsten Krug und Sebastian Milas.
Hauptbestandteil ist das vortragen einer Löschübung, für die maximal 7,5 Minuten Zeit zur Verfügung steht. Ablauf der Übung: Es brennt in einem zweigeschossigen Einfamilienhaus, um das Gebäude verläuft eine Mauer, der zutritt zum Grundstück ist ohne Hilfsmittel nicht möglich. In der Erdgeschosswohnung ist das Feuer ausgebrochen, eine Person liegt bewusstlos in der Wohnung. Nachdem die Gruppe mit dem Fahrzeug am „Einsatzort“ eingetroffen ist, gibt der Gruppenführer den Einsatzbefehl. Der Angriffstrupp rüstet sich mit Atemschutz aus und geht zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Der Zugang zum Gebäude erfolgt durch einen Kriechtunnel, der an der Eingangsseite mit einer Tür versehen ist (oben im Bild). Im Gebäude muss zunächst das Feuer gelöscht werden, dargestellt durch das umspritzen von drei Fallklappen. Danach muss die Person in Sicherheit gebracht werden. Da die Fensterscheiben des Brandraumes durch die Wärmeeinwirkung geplatzt sind, besteht die Gefahr dass das Feuer auf die rechte Gebäudeseite übergreift, dargestellt durch drei weitere Faltklappen. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz geht hier zur Brandbekämpfung vor.

Die Löschmaßnahmen zur Verhinderung der Brandausbreitung sind nur von der Mauer (dargestellt durch das Leitergerüst) möglich. Hierfür muss eine Steckleiter in Stellung gebracht werden. Nachdem die drei Fallklappen umgespritzt sind, kommt die Rückmeldung „Feuer aus“ und die Übung ist beendet, die Zeit wird gestoppt. Anschließend müssen noch an einem Knotenbalken vier Knoten und Stiche angelegt werden. Die Schiedsrichter bewerten den Ablauf der Übung, unter anderem den  Sprechfunkverkehr, die Tätigkeiten aller Mitglieder der Mannschaft und die Atemschutzüberwachung. Zwei Wochen bleiben noch Zeit zum üben, bevor am 13. Mai in der ehemaligen Pommernkaserne in Wolfhagen die Feuerwehr – Leistungsübungen stattfinden.