Feuerwehr Baunatal beim 3. Firefighter Stairrun in Berlin


Für das TFA-Team Baunatal, ein Team der Freiwilligen Feuerwehr Baunatal, ging es am 20. April hoch hinaus.
Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Beim 3. Firefighter Stairrun in Berlin ging es darum, wer am schnellsten das Dach des höchsten Berliner Hotelgebäudes erreicht. 39 Stockwerke, 770 Stufen waren zu erklimmen – in voller Montur.

6 Feuerwehrleute aus Rengershausen und Großenritte  stellten sich dieser Herausforderung. Bereits Wochen vorher fing man an, für den Stairrun zu trainieren. Im Schlauchturm der Feuerwehr Altenbauna, im Kraftwerk des Volkswagenwerkes und auch bei den Herkules Kaskaden ging es regelmäßig die Treppen rauf und wieder runter. Am Anfang noch ohne und zum Schluss mit Einsatzkleidung und angeschlossenem Atemschutz.

Aber nicht nur das harte Training war von Nöten, denn beim Treppensprint kommt es nicht nur auf Fitness und Ausdauer an, sondern auch auf Kraft und einen starken Willen. Schließlich ist die Schutzausrüstung 25 kg schwer. Ebenso das Zusammenspiel mit dem Partner ist wichtig, die Zeit wird erst gestoppt, wenn der zweite Läufer das Ziel erreicht.
Denn auch in der alltäglichen Feuerwehrarbeit ist das verlässliche Zusammenspiel beider Partner besonders wichtig, ob das nun in einer Berufsfeuerwehr oder einer Freiwilligen Feuerwehr ist. So sehen die Regeln einen ständigen Sichtkontakt im Treppenhaus vor, ab der 37. Etage darf man nicht mehr als eine Armlänge voneinander entfernt sein.
Insgesamt waren 358 Zweierteams aus zehn Ländern –Deutschland, USA, Frankreich, Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn, Dänemark, Slowenien und Luxemburg- vertreten.
Der Vorjahresrekord von 5:46 Minuten beim Run auf das 125 Meter hohe Haus wurde allerdings nicht geknackt. Aber dafür wurden alle Teilnehmer, die es schafften mit einem wunderschönen Ausblick über Berlin belohnt.

Die 6 Kammeraden aus Baunatal, darunter –Christopher Weber, Fabian Faust, Maximilian Siebert, Mario Baumann, Manuel Leja und Daniel Icke- schafften es im Schnitt in 10 Minuten und lagen somit im gesunden Mittelfeld. Für die erste Teilnahme ist das mehr als zufriedenstellend. Nach so einem spaßigen und sportiven ist es mit Ausruhen aber nicht getan, denn bereits im Mai geht es für 3 Kammeraden weiter zum Stairrun nach Frankfurt, während sich die Anderen schon auf den Toughest Firefighter Alive Wettkampf (Woher auch der Teamnahme stammt) in Mönchen Gladbach vorbereiten.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch nochmal an alle Helfer, die dafür gesorgt haben, dass immer genug Luft in den Flaschen oder Treppen zum trainieren vorhanden waren.


Gruppenbild der Baunataler Teilnehmer


Gruppenbild der Baunataler Teilnehmer


Mario Baumann und Daniel Icke