Feuerwehr Baunatal während des Stadtfest und der deutschen Radsportmeisterschaften


Während des Baunataler Stadtfests und dem gleichzeitigen stattgefundenen deutschen Radsportmeisterschaften in Baunatal, stellte die freiwillige Feuerwehr eine „kasernierte Wache“, um den Brandschutz in Baunatal bestmöglich sicherzustellen.

Aufgrund der Radsportmeisterschaften waren viele Straßen gar nicht, oder nur schlecht während des Wettbewerbs befahrbar. Somit war es den ehrenamtlichen Kameraden im Alarmfall schlecht möglich gewesen, zu den Feuerwehrhäusern zu kommen. Des Weiteren verlangte der Festplatz mit seinen Schaustellern und den engen Wegen, wie auch der Radsportwettkampf im Fall der Fälle Ortskenntnis und Kenntnis zum genauen Ablauf. Deshalb entschied die Leitung der Feuerwehr Baunatal eine ständig besetzte Wache mit jeweils einen komplett besetzten Löschzug im zentralen Feuerwehrhaus Altenbauna einzurichten.
Kameradinnen und Kameraden aus allen Stadtteilen haben in einem ehrenamtlichen Schichtsystem somit für die Sicherheit der Bürger und Gäste in Baunatal, während des „Ausnahmezustands“ in Baunatal gesorgt.
Insgesamt wurden mit Vorbereitung in den Schichten  1031,3 Stunden von den Freiwilligen geleistet.

Damit die Zeit in den Schichten nicht zur langen Weile führte, wurde Ausbildung angeboten, welche von den Beteiligten auch gerne angenommen wurde. Eine wunderbare Gelegenheit, mal mit Kameradinnen und Kameraden aus allen Stadtteilen zusammen eine gemeinsame Ausbildung zu machen. Denn in den Schichten wurden die Fahrzeugbesatzungen auch bunt gemischt aus verschiedenen Stadtteilen zusammengestellt.
Nachdem die eingeteilten Fahrzeugbesatzungen sich mit den Eigenschaften und Gerätschaften der Fahrzeuge vertraut machen konnten, gab es auch Sonderausbildungen. So wurde zum Beispiel der Abrollbehälter Strom des Katastrophenschutzes ausgiebig erklärt und erkundet. Gleiches gilt auch für den mobilen Rauchverschluß, der auf Fahrzeugen in allen Stadtteilen neuerdings verlastet ist und für die neue Atemschutz Notfalltasche, welche Material zur Rettung verunglückter Kameraden unter Atemschutz bietet.

Eine weitere besondere Ausbildung stellte das Drehleitersteigen von der zum Boden gerichteten Seite mit der Absturzsicherung dar. Mit der Absturzsicherung können Einsatzkräfte bei Rettung von Personen und zur Selbstrettung in Höhen und Tiefen gegen Absturz gesichert werden.
Das Zusammenspiel der Kräfte wurde zudem noch in Einsatzübungen verfestigt.
Einige Kameraden nutzten auch den Fitnessraum im Feuerwehrhaus, um Ihre körperliche Fitness zu stärken.
Für eine ganz junge aktive Kameradin gab es während der kasernierten Wache auch noch eine kleine Überraschung. Sie erhielt unter Beifall und im Kreise aller Beteiligten mit einer Ansprache das Nackenleder für den Helm überreicht. Damit wurde Sie offiziell in die Reihen der Einsatzabteilung aufgenommen.

Ein Kind nutze mit seinen Eltern die Gelegenheit, mal die Feuerwehr zu besichtigen, was schon ein lang ersehnter Wunsch des Jungen war. Das war natürlich eine schöne Abwechslung für die Wachmannschaft und für den Jungen boten sich an diesen Tag besondere Eindrücke, da natürlich aufgrund der Ausbildung und der Wachbereitschaft viel Action und Gerätschaft vor Ort war.

Natürlich kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz. Bei Kaffee und Kuchen oder bei etwas Gegrillten, hatten die beteiligten die Gelegenheit einander besser kennenzulernen und sich die Zeit zu vertreiben. Immer aber in Bereitschaft für einen möglichen Einsatz.