Sternübung machte Spaß und war erfolgreich im Ergebnis


Zu einer sogenannten „Sternübung“ fanden sich am letzten Samstag 44 freiwillige Kameradinnen und Kameraden der Baunataler Feuerwehren zusammen, um gemeinsam verschiedene Einsatzszenarienen zu üben. Unter Ausrichtung der Guntershäuser Wehrführung, und unter der Beobachtung von Stadtbrandinspektor Wicke, sowie seinem neuen Stellvertreter Ralf Hülsbeck fand die Sternübung auch überwiegend in Guntershausen statt. Jede Stadtteilwehr war aufgerufen ein Einsatzszenario sich auszudenken und die Station zu betreuen.

Getroffen wurde sich in Guntershausen an der Sporthalle, wo es nach der Begrüßung ein Briefing für die Teilnehmer gab und die Mannschaften per Losverfahren zusammengestellt wurden. Somit ergab sich auf jedem Fahrzeug der fünf Mannschaften eine Durchmischung von Kameraden aus den verschieden Stadtteilen. Insgesamt gab es sechs verschiedene Stationen mit den unterschiedlichen Einsatzaufgaben. Allesamt kleinere Szenarien, die problemlos von einer Löschgruppe abgearbeitet werden konnten.

Geübt wurden aber nicht nur die unterschiedlichen Einsatzlagen, sondern es wurde auch mit den neuen tragbaren Digitalfunkgeräten eine praktische Übung für die bereits umgeschulten Kameraden ermöglicht. Darüber hinaus, galt es auch bei einigen Stationen professionelle Erste Hilfe, insbesondere die Herz-Lungen-Wiederbelebung an den Dummies anzuwenden.
An den sechs unterschiedlichen Stationen gab es für die Mannschaften immer andere Szenarien zu bewältigen. So gab es einen angenommen Gefahrgutunfall mit einer verletzten Person, wo beim Beladen eines Anhängers, Kanister mit gefährlichen Stoffen ausliefen und zudem die Person unter dem Anhänger eingeklemmt wurde. Bei der nächsten Station, wurde ein Sturz eines Kindes aus Höhe in einen schwer zugänglichen Schacht simuliert. Hier mussten tragbare Leitern zur Hilfe genommen werden, um zu der Person zu gelangen. Bei einer anderen Station wurde angenommen, dass sich eine Person in einem Toilettenraum mit Hilfe eines Kohlegrills mit suizider Absicht vergiften wollte und aus den stark verqualmten Raum gerettet werden musste.

Wieder eine andere Station stellte einen seltenen, aber doch sehr realistischen Unfall dar. Auf einer Gleisanlage, war eine Person durch Unachtsamkeit bei Ranggierarbeiten unter einen Eisenbahngüterwaggon geraten und musste befreit werden.
An wieder einer anderen Station galt es einen Flächenbrand an der Fulda zu bekämpfen. Da dort in der Nähe kein Hydrant zur Verfügung steht, musste das Löschwasser aus der Fulda angesaugt werden.
Eine weitere Station bot den Kameraden ein Brandszenario in einem Gebäude, welches stark verqualmt war und in dem noch eine vermisste Person gesucht und gerettet werden musste.
Insgesamt eine gelungenen Übung, die dem Ziel, solche täglich möglichen Szenarien mal gebündelt an einem Tag mit gemischten Mannschaften durchzuspielen, sehr gut gerecht wurde. 
Wicke und Hülsbeck bedankten sich bei den Ausrichtern, den Stationsverantwortlichen und natürlich allen Teilnehmern für das Engagement und zeigten sich zufrieden mit der Übung.
Im Anschluss an die Übung, versammelten sich alle Teilnehmer am Guntershäuser Feuerwehrhaus, wo sie von Kameraden der Ehren-und Altersabteilung mit Essen und Getränken zur verdienten Stärkung versorgt wurden.