TFA Team Baunatal bei der 2. FCC Mosel


Am vergangenen Wochenende (03. bis 05. Juli 2015) fand in Ediger-Eller die 2. Firefighter Combat Challenge (FCC) an der Mosel statt. Acht Feuerwehrmänner und eine Feuerwehrfrau aus Baunatal stellten sich der Herausforderung bei rekordverdächtigen Temperaturen von bis zu 40 Grad.

Wie bei allen FCC wird in voller Feuerwehrschutzausrüstung (40kg) unter Atemschutz gestartet. Ein 19kg schweres Schlauchpaket wird 3 Stockwerke hochgetragen. Oben wird ein weiterer 19kg-Schlauch an einer Leine hochgezogen. Nach dem Turm erwartet die Teilnehmer die "Keiser-Force-Machine", bei der ein 75kg schweres Gewicht mit einem Vorschlaghammer 1,5 Meter nach hinten bewegt werden muss. Anschließend wird Slalom gelaufen, ein mit Wasser gefüllter C-Schlauch 40m weit ausgezogen und eine Fallklappe umgespritzt. Als letzte Herausforderung muss ein 80kg schwerer Dummy in das 40 Meter entfernte Ziel gerettet werden.  
Die Challenge läuft ohne Pause und so schnell es die körperliche Leistungsfähigkeit zulässt.

Die starke Hitze an diesem Wochenende machte es den Teilnehmern natürlich umso schwerer. Dies schlug sich auch in den Zeiten nieder. Aber nicht nur die Feuerwehrleute kämpften mit den hohen Temperaturen sondern auch die Veranstalter und freiwilligen Helfer, die zwischen den über 200 Läufen immer wieder die Wettkampfbahn neu herrichten mussten. Zur Abkühlung wurden Duschen aufgestellt, die mit kühlem Moselwasser lockten oder die Zuschauer mit einem Wasserschlauch abgekühlt. Wirklich zurückhalten konnte die aus mehreren Ländern angereisten Firefighter aber auch keine noch so große Hitze. So kämpften die Teilnehmer aus England, Gibraltar, Frankreich, Polen, der Tschechischen Republik, Texas, Schweiz, Österreich und natürlich Baunatal um die besten Plätze.

Eine von 2 Staffeln aus Baunatal qualifizierte sich mit der 16. besten Zeit sogar für die KO-Runden, bei der die 32 besten Mannschaften gegeneinander antraten. Jedoch musste man sich in einem engen Kopf an Kopf Rennen gegen das TFA Team Lübben geschlagen geben. 

In den Einzelwertungen konnten alle Teilnehmer mit ihrer erbrachten Leistung zufrieden sein und ihren aktuellen Leistungsstand für die nächsten Wettkämpfe prüfen. Gewonnen hat Matt Harvey aus Austin, Texas, mit einer Zeit von 01:44:06 min. Jedoch musste sich das Team aus Texas im finalen KO-Lauf dem Team aus Choszczno, Polen geschlagen geben.