Gemeinsamer Übungsdienst - Scheunenbrand


Die Jugendfeuerwehren aus Altenritte und Großenritte „bekämpften“ bei einem gemeinsamen Übungsdienst einen ausgedehnten Scheunenbrand. Dieses Szenario hatten im Vorfeld die Jugendwarte bei einer Feldscheune zwischen Großenritte und Besse geplant. Mit drei Löschfahrzeugen, einem Mannschaftstransportfahrzeug und dem Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Baunatal rückten die Nachwuchsbrandschützer in gemischten Gruppen am Freitag, den 24.03 an.

An der Einstelle wurde eine Wasserversorgung vom Tanklöschfahrzeug zu den einzelnen Löschfahrzeugen aufgebaut. Somit war eine zunächst sichere Wasserversorgung hergestellt. Parallel zur Brandbekämpfung von außen wurde eine Menschenrettung durch den Angriffstrupp unter Atemschutz eingeleitet. Hierbei handelte es sich jedoch nicht um einen echten Atemschutzeinsatz, denn dies ist in der Jugendfeuerwehr unzulässig. Mit Attrappen, welche täuschend echt dem Original nachgebaut jedoch um einige Kilos leichter sind, ging der Trupp mit einem Strahlrohr in das Innere der Scheune vor. Die vermisste Person (dargestellt durch eine Übungspuppe) konnte nach einer kurzen Suche gefunden, auf dem Rettungsbrett fixiert und ins freie gebracht werden. Der Rettungsdienst übernahm die Versorgung des Patienten. Nachdem durch den Einsatzleiter der Befehl „Feuer aus, zum Abmarsch fertig!“ gegeben wurde, hieß es für alle Beteiligten die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wiederherzustellen. Die gebrauchten Gerätschaften wurden gesäubert und ordnungsgemäß verstaut. Zum Schluss der Übung erfolgte eine Nachbesprechung, in der nochmals auf die Vorgehensweise eingegangen wurde.

Durch solche Übungen wird nicht nur die feuerwehrtechnische Ausbildung, sondern auch der kameradschaftliche Umgang erlernt und gefestigt. Ein besonderer Dank gilt den Kameraden Christian Schneider und Klaus Ullrich, die mit dem Tanklöschfahrzeug bei der Übung unterstützten.


Die Nachwuchsbrandschützer mit deren Jugendwarten nach der erfolgreichen Übung