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   Spatenstich zu Umbau, Erweiterung und Modernisierung des Feuerwehrhauses in Guntershausen

Am Donnerstag den 20. September 2018 kamen die verantwortlichen und Gäste zum traditionellen Spatenstich in die Dorfstraße nach Guntershausen, um den Beginn der Baumaßnahmen am dortigen Feuerwehrhaus offiziell einzuleiten.

Zu dem Spatenstich waren neben der Ersten Stadträtin Silke Engler, dem Stadtbrandinspektor Ralf Seitz und seinem Stellvertreter Ralf Hülsbeck, dem Kreisbrandinspektor Sebastian Mazassek, dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Kassel-Land Norbert Damm und Wehrführerern aus den anderen Stadtteilen, auch aus dem Rathaus die verantwortliche Bauleiterin Christina Zenke und Roger Lutzi von dem Fachbereich "Steuerung und Lenkung", sowie Stadtverordneter Ralf Löber. Von der SPD Baunatal kam Frank Böttcher und von der CDU Baunatal, dessen Vorsitzender Andreas Mock.

Nachdem der Bauantrag, die Genehmigung beim Landkreis, die Ausführungsplanung und die Ausschreibungen durch sind, kann die Baumaßnahme jetzt beginnen. Die ersten Abbrucharbeiten werden in den nächsten Tagen anfangen. Geplante Fertigstellung ist in einem Jahr, im Oktober 2019.

Der Umbau mit Erweiterung und Modernisierung des Feuerwehrhauses wird gut 750.000€ kosten. Zusätzlich sind weitere 50.000€ aus der Bauunterhaltung vorgesehen. Nach den Abrissarbeiten werden nur die Grundmauern der Fahrzeughalle von alten Bau stehen bleiben. Das jetzige Feuerwehrhaus wurde 1980 als Flachdachbauweise durch die Stadt erbaut. Bereits 1998 wurde mit Eigenleistung der Kameraden und Helfern das Funktionsgebäude des Feuerwehrhaus vergrößert und es erhielt ein Satteldach.

Leider ist auch das erweiterete Gebäude mittlerweile zu klein geworden und entspricht nicht mehr den Vorschriften in Hinblick auf Unfallverhütungsvorschriften, Schwarz-Weiß Trennung (wie z.B. Trennung der Umkleideräume von Büro und Aufenthalsräumen wegen Kontamination nach Einsätzen) und auch der Trennung der sanitären Anlagen für Mann und Frau.

Im neuen Gebäude werden all diese Belange berücksichtigt. So gibt es dann getrennte Umkleiden für Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner. Dies auch für die Jugendfeuerwehr. Auch wird es getrennte Duschen für Männlein und Weiblein geben. Für die Jugendfeuerwehr wird es erstmalig einen eigenen Aufenthaltsraum geben, den die Jugendlichen für Ihre Kameradschaft und Ausbildung nutzen und einrichten können. Auch für die Wehrführer wird es ein Büro geben. Bisher war eine kleine Büroecke in der gemeinsamen Umkleide untergebracht.

Die Fahrzeughalle wird im Inneren auch leicht vergrößert werden. Bisher war einer der beiden Stellplätze kürzer, so dass sich die Einsatzkräfte, um an das Löschfahrzeug zu gelangen, sich hinter oder vor dem Mannschaftstransporter durchquetschen mussten.

Für Übungsdienste und Veranstaltungen wird es auch erstmalig einen eigenen Küchenraum geben, in dem Essen zur Verpflegung zubereitet werden können.

Breitere Durchgänge in den Ausrückbereichen runden die Ausstattung des neuen Gebäudes ab.

Die Bauarbeiten werden während des laufenden Betriebes stattfinden, was eine große Herausforderung für die Mitglieder der Feuerwehr bedeutet und einige Kompromisslösungen bedingt. Aber die Aussicht auf das neue Funktionsgebäude lässt alle Betroffenen diesen Umstand sicherlich gut meistern.

Allen Verantwortlichen der Stadtverwaltung und der Gremien an dieser Stelle herzlichen Dank für die Planung und die finanziellen Mittel!


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